Grau scheint Josef Bartos bestens zu liegen. Auch an diesem Sonntag gehörte der tschechische Top-Jockey zu den prägenden Figuren auf der Rennbahn Maia und führte zwei Pferde mit grauem Fell souverän zum Sieg.

Den ersten Treffer landete er mit Lino du Chenet, fünfjährig im Besitz von Christian Troger und aus dem Training von Raffaele Romano. Der Wallach feierte damit den vierten Sieg in Folge über die Hindernisse seit November. Im Einlauf gab es keinen Zweifel, klar setzte er sich von Mensch und Lord des Places ab. Ein Erfolg, der ihm – je nach Entscheidung des Trainers – sogar eine Startchance im Großen Steeple von Europa eröffnen könnte.

Der zweite Sieg für Bartos folgte mit Abanos, ebenfalls ein Schimmel, der für das Team Incolinx um Matteo Bonetti lief. Im Maidenrennen steuerte Bartos das Rennen mit viel Übersicht und brachte seinen Partner sicher vor Secret Boss ins Ziel.

Auch der Rennstall Pegas durfte jubeln: Im Preis Prime Siepi für dreijährige Debütanten setzte sich Kanaga unter Jan Faltejsek durch und gewann gleich beim ersten Start. Der Sohn der bewährten Stute Kamelie bestätigte damit seine solide Abstammung.

Im Cross Country über die selektiven 4100 Meter gab es einen klaren Favoritensieg durch Laldann, Sieger des Nationenrennens 2025, geritten von Jan Kratochvil für Aichner-Vana Jr. Dahinter klassierte sich Almost Human, der Gewinner des Jahres 2023, auf dem Ehrenplatz.

Ein gelungener Einstand gelang Claudia Wendel, die bei ihrer ersten Meran-Reise gleich siegreich blieb. Sie pilotierte Jed Road für den Stall Tuttobene und Trainer Jürg Langmeier zum Erfolg über 2200 Meter. Im Flachrennen über die Meile setzte sich zudem Flaminia Garbetta in Personalunion als Besitzerin, Trainerin und Reiterin mit Di Piu durch.

Der nächste Termin in Maia folgt am kommenden Sonntag mit dem Preis Chivas Regal, einem Listed-Rennen als Vorbereitung auf das Große Hürdenrennen von Italien.